Ein paar Tipps zum Pitch

24.07.2009 | von Philipp | Kategorie: DuMont Venture | 2 Kommentare »

Rick Segal beschreibt in einem Blogpost, warum echte Nutzerszenarien in einem Pitch so großen Mehrwert haben:

For those who were pitching with solid use cases, the conversations were engaging and the entrepreneur was able to keep ahead of questions/comments like “I don’t get it, who is going to use this”.  Use cases show you understand the value proposition and how your product or service fits.

Es ist Tatsache, dass man sich einen Kunden am besten in der Nutzung des Produktes vorstellen kann. Bei gut illustrierten Use Cases kommen meist direkt grundlegende Verständnisse zu Tage, über die sich gut diskutieren lässt. Auch der “death by features” kann so vermieden werden, da man recht schnell entscheiden kann, welche zusätzlichen Funktionen ein Produkt überladen und kompliziert machen. Wichtig in einem Pitch ist schließlich eine gemeinsame Diskussiongrundlage – so ist sie am schnellsten geschaffen.

Brad Feld (bzw. Jeffrey Kalmikoff) hat zusätzlich einen guten Tipp: “give me your pitch as if you are giving it to your best friend.” Wir sind ein junges Team und bewegen uns wie die meisten Unternehmer, die sich vorstellen, seit Jahren im Web. Daher freuen wir uns natürlich immer über ehrliche und persönliche Vorstellungen, die auf dieser Grundlage aufbauen. Ein offenes Gespräch über die Möglichkeiten und Probleme einer Geschäftsidee ist meistens für beide Seiten effektiver und interessanter als eine einseitige Präsentation.

Worauf wir uns also freuen sind interessante Präsentationen, die uns während dem Meeting in eine Diskussion einbeziehen. Erklärt uns, warum ein Nutzer von Eurem Produkt begeistert ist und überzeugt uns, dass Ihr ein grundlegendes Problem löst (mit dem man idealerweise noch viel Geld verdienen kann). Dann kommt Ihr auch zum Ziel der ersten Vorstellung: das nächste Treffen, bei dem man über die weiteren Schritte nachdenken kann.

oneview - das merk ich mir!


2 Kommentare zu “Ein paar Tipps zum Pitch”

  1. Schicker Beitrag,
    noch schöner sind sogar Modelle, die schonmal die Ersten User/Kunden haben, damit man sieht, dass die Theorie auch Praxis werden kann.

    “Wahre Unternehmer” testen das erst einmal selbst mit eigenem Geld und starten dann erst die Finanzierung :-)

  1. 1 Trackback(s)

  2. links for 2009-07-25 – Philipp Moehring

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